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Der GRSC war beim 3:15 gegen densouveränen Zweitliga-Spitzenreiter Recklinghausen ohne Chance, weiß die hohe Niederlage aber einzuordnen. Auch Torjäger Yanick Schröder hatte diesmal kein Schussglück. Beinahe wäre Yanick Schröder mit seinem Trainingshemd aufgelaufen. Erst nach dem Hinweis seines Trainers zog er noch schnell das blaue Trikot des Gladbacher RSC an. ,,Ich war vor dem Spiel schon ein bisschen angespannt", gab der 22-Jährige zu. Es war ja auch nicht irgendein Spiel, welches der GRSC in der Dünnerfeldhalle bestritt. Eine gute Hinrunde hatte die Mannschaft von Trainer Ullrich Bolten hingelegt, die sie kurz vor der Winterpause auf den Zweiten Platz gebracht hatte. Und nun kam zum Jahresabschluss der souveräne Tabellenführer RHC Recklinghausen nach Neuwerk. Der Erstliga-Absteiger sollte letztlich zu stark für den Verfolger sein. Gladbach verlor 3:15 (2:8), wusste die Klatsche aber einzuordnen. ,,Recklinghausen hat in der Zweiten Liga nichts zu suchen, und wir in der Ersten Liga nichts. Da trennt sich ddie Spreu vom Weizen", sagte Bolten. Auch Torjäger Yanick Schröder musste anerkennen: ,,Da kann man nichts machen. Die haben ein Erstliga-Team, und wir haben unsere Chancen nicht genutzt." Womit er sich ausdrücklich einschloss, denn der treffsicherste Gladbacher war gegen den Tabellenführer nicht gerade vom Schussglück verfolgt, auch wenn es das erste GRSC-Tor erzielte und damit auf 1:2 verkürzte. Generell wussten die Gastgeber den haushohen Favoriten in den ersten 20 Minuten durchaus zu ärgern. So hielt Kapitän Philipp Martin mit seinem 2:4 in der 16.Minute die Partie noch offen. Und das Gladbacher Sturmduo mit Schröder und dem starken Routinier Thomas Müllers setzte immer wieder Nadelstiche vor dem gegnerischen Tor. Die Gästeabwehr bearbeitete die beiden entsprechend, was Müllers den Kragen platzen ließ. Nach einer Schiedsrichterbeleidigung sah er mit dem Halbzeítpfiff die Rote Karte. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie aber auch schon entschieden, Recklinghausen enteilt. Im zweiten Abschnitt traf für Gladbach nur noch David van Rhee. ,, Wir müssen die Überlegenheit anerkennen. Aber der zweite Platz ist doch auch nicht schlecht", sagte Schröder. Vor einem Jahr war er vom Bundesligisten TuS Düsseldorf-Nord zu seinem Heimatverein zurückgekehrt, im Sommer folgte ihm sein Bruder Robin (25). Der Torhüter fehlte aber wegen einer Verletzung. Gemeinsam möchte das Brüderpaar nun mit dem GRSC noch häufiger solche ,,Spitzenspiele" erleben. ,,Ich bin stolz auf unsere Mannschaft, es ist ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen", sagte Schröder. Genauso sieht es sein Trainer. ,,Wenn wir auch so eine erfolgreiche Rückrunde spielen, können wir hoch zufrieden sein. Keiner hat den Anspruch aufzusteigen", so Bolten. Durch die Niederlage fiel der GRSC wieder hinter den SV Allstedt auf den dritten Rang zurück. Allerdings bestreiten diese beiden Mannschaften im Frühjahr noch das Hin- und Rückspiel. Erst am 12.März geht es weiter in der 2.Bundesliga, dann muss Gladbach zur RSpvgg Herten reisen. Das nächste Spiel bestreitet der GRSC im Pokal Achtelfinale beim Drittligisten SV Krefeld Hüls II am 27.Februar. |